Reihenfolge
Ein paar gängige Regeln befassen sich mit der Reihenfolge, in der die Weine bei Tisch vorgesetzt werden sollten: Die weissen vor den roten, die kühlen vor den temperierten, die leichten vor den schweren, die durchgegorenen vor den süssen. Es tönt ketzerisch, dass ein Glas Sauternes oder Spätlese zusammen mit einer Terrine den Auftakt bilden darf, aber es schmeckt!
Es mag ungewöhnlich sein, nach dem Fleischgang mit Rotwein ein Essen mit Weisswein zum Käse ausklingen zu lassen, doch warum eigentlich nicht?
Mitunter stellt sich die Frage der Reihenfolge gar nicht. Wer sich beim Trinkgenuss zurückhalten will oder muss, gönnt sich vielleicht lieber zwei Gläser eines einzigen Weins als kleine Kostproben mehrerer Sorten.
Überhaupt hüte man sich, zu viele verschiedene Weine zu riechen. Geruchs- und Geschmackssinn sind schnell überfordert und stumpfen dann ab. Weisswein, zwei Rotweine und allenfalls noch ein Dessertwein sind auch für ein sechs- bis achtgängiges Essen genug. Lieber weniger Weine auftischen - und diese dafür angemessen würdigen!







