Champagne
Die Weinberge der Champagne sind in vier Zonen unterteilt: Montagne de Reims, Vallée de la Marne, Côte des Blancs und Aube.
Pinot noir und Chardonnay, die beiden wichtigsten Rebsorten der Champagne, aber auch der Meunier fühlen im rauhen Klima besonders wohl. Champagner wird nur selten reinsortig ausgebaut, ist also fast immer ein Verschnitt dieser drei Sorten. Die Champagne verfügt über eines der strengsten Weingesetzte der Welt. Vom Anbau über die Ernte bis hin zu Kelterung, Ausbau und "Champagnisierung" ist jede Etappe der Herstellung streng geregelt.
Warum Wein manchmal schäumt - das fragten sich schon die alten Römer. Die Antwort gab erst im Jahre 1811 ein deutscher Apotheker namens Funcke. Er zeigte auf, was passiert, wenn man fertigem Wein bei der Abfüllung etwas Zucker zufügt: Dieser wird von den im Wein vorhandenen Hefen in Alkohol umgewandelt. Dabei wird Kohlensäure frei, die nicht entweichen kann und den Wein beim Öffnen der Flasche schäumen lässt. Auf diesem Prinzip beruht auch die heutige Herstellung der Champagner.







