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Castello di Meleto

Das Weingut in der Toskana

Unweit von Siena – in Gaiole in Chianti - im Herzen der Toskana liegt das mittelalterliche Castello di Meleto. Nach einer wechselvollen Geschichte begann 1988 das Haus SCHULER, sich auf dem Weingut zu engagieren – und nach und nach stieg es wieder zu den führenden der Toskana auf, prämiert mit nationalen und internationalen Auszeichnungen. Heute schätzt man die Weine von Castello di Meleto auf der ganzen Welt.

 

Rückkehr zur einstigen Grösse

Mit beeindruckendem Engagement und Liebe zum Detail hat das junge Team von Castello di Meleto das Potenzial des altehrwürdigen Weingutes zu neuem Leben erweckt. Zusammen mit dem toskanisch-umbrischen Star-Oenologen Emiliano Falsini und in Zusammenarbeit mit Patrick Léon schaffen Rebmeister Giovanni Maria Farina und Oenologe und Kellermeister Matteo Menicacci immer wieder herausragende Weine, deren authentischer, fruchtbetonter Charakter Weinkenner begeistert.

 

Verwurzelt in jahrhundertealter Tradition

Rund 800 Jahre ist es her, seit der Stauffer Friedrich I. Barbarossa, Kaiser des Heiligen Römischen Reiches Deutscher Nation, das ehemals von Benediktinern bewirtschaftete Gut Meleto, rund 50 km südlich von Florenz gelegen, seinem Mitstreiter Rainero de‘ Ricasoli schenkte. Aus dieser Familie entstand der Zweig der Ricasoli Firidolfi da Meleto, und schon 1256 wurde der Name „Meleto in Chianti” zum ersten Mal im „Libro degli Estimi” der Guelfen aus Florenz urkundlich erwähnt.

 

Unruhige Zeiten und erste Höhepunkte

Viele Jahrhunderte hindurch bekämpften sich die beiden Stadtstaaten Florenz und Siena bis aufs Blut um die Vorherrschaft in der Toscana. Mal war Siena oben – mal Firenze. Dabei spielte die Familie Ricasoli mit ihren beiden Burgen von Meleto und Brolio eine entscheidende Rolle als südlichste Verteidigungsstellungen der Florentiner, So wurde im letzten Krieg der beiden Rivalenstädte die Festung Brolio zwar geschleift, sie konnte aber vorher solange halten, bis die Florentiner genügend Nachschubtruppen herbeigeschaftt hatten, um schliesslich die Senesen zwischen Brolio und Meleto vernichtend und endgültig zu schlagen und sich Siena zu unterwerfen. Die Burg von Brolio wurde auf Kosten von Firenze wieder aufgebaut, Meleto nach all‘ den Kriegen restauriert und neu aufgestellt.

Im Barockzeitaler als längst keine Kriege mehr zwischen Florenz und Siena befürchtet werden mussten, wurde das Castello di Meleto zu einem herrlichen Jagd- und Sommersitz der Familie Ricasoli ausgebaut. Noch heute zeugen die prunkvollen Räume von dieser Blütezeit der toscanischen Adelsfamilie.

Nach dem zweiten Weltkrieg begann ein Landflucht. Bis dahin wurden die grossen Güter der Ricasoli, Antinori, Frescobaldi etc von Halbpächtern – von Mezzadri – bewirtschaftet. Sie lebten in Sippen in ihren Landhäusern von der Hälfte des Ertrages des ihnen zugeteilten Landgutes – die andere Hälfte war der Pachtzins, also die Hälfte der Oliven, der Hühner, der Kühe, der Schweine und auch die Hälfte des Weines. Ueber Jahrhunderte hatte dieses System funktioniert, allerdings liess es den Mezzadri-Famlien nur wenig Spielraum – umso mehr den Gutsherren und den Fattori, den berüchtigten Verwaltern, welche die Pachtzinse eintrieben.

Die allgemeine Wehrpflicht hat viele junge Chintigiani erstmals aus den Hügeln des Chianti hinausgeführt. Und das Medium Radio hat Informationen von aussen in die abgeschiedene, kaum erschlossene Chianti-Welt gebracht. Das führte zur Landflucht und zwang nun die Gutsherren, sich selber um die Bewirtschaftung zu kümmern.

Damit verschwand die Mischkultur, welche bis anhin Weideland für Vieh und Schweine, Olivenbäume und an Maulbeebäumen gezogene Reben auf den gleichen Parzellen vereinte. Neu  wurden nun Olivenhaine und Weinberge angelegt. Diese enormen Umbau-Investitionen zwangen die Familie Ricasoli, einige Weingüter zu veräussern. Das Castello di Meleto wurde von einer Gemeinschaft von Weinfreunden – über 3‘000 an der Zahl – gekauft. Leider funktionierte die Führung nicht so optimal, sodass ein langjähriger Dornröschenschlaf begann.

 

Die Auferstehung des Klassikers

Erst 1988 wurde das Castello di Meleto von der Familie SCHULER wiederentdeckt und „wachgeküsst“. Zuerst mussten die meisten Weinberge umgepflügt und völlig neu bestockt werden, hatten doch die Vorgänger auf Massenträger gesetzt statt auf Qualitätsrebstöcke. Nach grossen Investitionen in Weinberge und Keller kam schliesslich auch noch die Renovierung der mittelalterlichen Burg an die Reihe. Nebst Degustationsräumen wurden im Schloss auch Gästezimmer und in den Annexbauten und Landhäusern  Ferienwohnungen gebaut, sodass heute das Castello di Meleto im wahrsten Sinne des Wortes „erlebt“ werden kann. Nach dem Milleniumswechsel trat dann ein neues, engagiertes Führungsteam an, um aus dem ehrwürdigen und geschichtsträchtigen Ort wieder ein Weingut der Spitzenklasse zu machen und in die italienische Weinelite aufzusteigen.

Die Sangiovese und der Chianti

Die Edelrebe Sangiovese bildet das Rückgrat des Weinbaus in der Toskana. Sie ist Hauptbestandteil der berühmtesten Weine der Region, des Chianti, des Vino Nobile di Montepulciano und des Brunello di Montalcino.

 

Besonders elegant und intensiv entfaltet die Sangiovese-Traube ihre aromatischen Qualitäten im hügeligen Gebiet des Chianti Classico. Das konzentrierte Sonnenlicht an den sanften Hängen im Herzen der Toskana lässt die Trauben zu ihrer charakteristischen vollmundigen Komplexität reifen. Die hochwertigen, stark ton- und kalkhaltigen Böden und die grossen Temperaturunterschiede zwischen Tag und Nacht sorgen zusätzlich für eine optimale Aromareife  des Traubengutes.

 

Authentische Weine aus erstklassigen Lagen

Auf einer Seehöhe von 360 bis 530 Metern reifen auf 165 Hektar rund um das Schloss die edlen Trauben des Castello di Meleto. Auf den trockenen und steinigen, von Mergel und tonhaltigem Kalkstein durchzogenen Böden entwickelt die Sangiovese-Traube ihren typischen Charakter mit all der Vielfalt der Aromen, die einen echten Chianti Classico DOCG auszeichnet.

 

Neben der Hauptrebsorte Sangiovese werden von Castello die Meleto auch weitere einheimische Sorten wie die roten Canaiolo und Colorino, die weisse Vermentino sowie auch etwas von den iEdelrebsorten Merlot und Cabernet Sauvignon angebaut. Dank ihres guten Bodens und perfekten Mikroklimas gelten die Weinberge von Meleto unter Kennern als einige der besten Lagen im gesamten Chianti-Gebiet.

 

Eine neue Generation setzt Massstäbe

Seit der „Wiedergeburt“ von Castello di Meleto setzt das neue Team um den Rebmeister Giovanni Maria Farina und die beiden Oenologen Matteo Menicacci und Emiliano Falsini konsequent auf Charakter und höchste Qualität – vom Weinberg bis zum fertigen Wein. Mit grosser Leidenschaft wurde das enorme Potenzial, das so lange in den Rebbergen des Castello schlummerte, zu neuer Blüte gebracht, wurden Jahr um Jahr neue Erfolge erzielt.

 

Begleitet wird das Trio Farina-Menicacci-Falsini von Bordelaiser Spitzenoenologen Patrick Léon, der zuvor über 20 Jahre als technischer und später gar als Gesamtverantwortlicher auf Château Mouton Rothschild arbeitete und dabei auch zum Vater des Opus One, des legendären Joint-Ventures zwischen Philippe de Rothschild und Robert Mondavi wurde. Ebenso kreierte er für Rothschild und Concha y Toro den berühmten Almaviva. Patrick Léon hat aber auch Toscaner Erfahrung: er ist der Vater des berühmten L’Apparita vom Castello di Ama – gleich gegenüber des Castello di Meleto gelegen. Er hatte früh erkannt, dass die Bordelaiser Rebsorte Merlot auch hier im Chianti zu Spitzenleistungen fähig ist. Das Quartett aus den Spitzenagronomen und -oenlogen Léon, Farina, Falsini und Menicacci gilt als eigentliches Dream-Team – die Weine des Castello di Meleto legen ein eindrückliches Zeugnis davon ab – Schluck für Schluck.  

 

 

Weine von authentischem Charakter

Beständig und mit unermüdlichem Einsatz arbeiten die Weinmacher von Meleto an unzähligen kleinen Details, um die Qualität noch weiter zu steigern. So wird in wöchentlichen Degustationen der Ausbau der Weine minutiös überprüft und kontrolliert, um selbst kleinste Nuancen und Entwicklungen frühzeitig erkennen und steuern zu können – hin zu einem authentischen, unverwechselbaren Charakter, der höchsten internationalen Qualitätsansprüchen gerecht wird. Dass sich der Einsatz lohnt, zeigen die beeindruckenden internationalen Erfolge von Castello di Meleto und die zahlreichen Auszeichnungen, die dessen Weine immer wieder erzielen.

 

Hier finden Sie eine Auswahl an Produkten aus dem Castello di Meleto.



Rosso di Toscana IGT 75 cl

CHF 21.90

Chianti Classico DOCG Riserva 75 cl

CHF 26.80
Aktion

Chianti Classico DOCG Gran Selezione 75 cl

CHF 43.50
Holzkiste/n (12x75cl)

Am renommierten Weingut Castello di Meleto können Sie sich beteiligen und so regelmässig von exklusiven Angeboten profitieren.


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