küferei_gross.png

Küferei

Barriques aus der eigenen Werkstatt

Als einziges Weinhandelshaus in der Schweiz stellt SCHULER seine Barriques in der eigenen Küferei her. Wie früher werden die Weinfässer von unseren Küfern in traditioneller Handarbeit gefertigt: aus erlesenen, sorgfältig ausgewählten Hölzern, bearbeitet mit viel Ruhe, Erfahrung und Fingerspitzengefühl.

 

Für unsere Barriques verwenden wir bestes Eichenholz, aus der Schweiz, Frankreich und Amerika. Als Spezialität stellen wir seit einigen Jahren auch Barriques aus Lärchen-, Kastanien- und Akazienholz her.

 

Eiche von höchster Qualität

Bei der Holzgewinnung und -vorbereitung arbeitet SCHULER eng mit einem der grössten Hersteller von Barriquefässern zusammen, der Tonnellerie Seguin Moreau. Von diesem französischen Vorzeigebetrieb beziehen wir die gespaltenen und vorgefertigten Fassdauben für unsere Barriques aus französischer und amerikanischer Eiche. Wir verarbeiten vor allem ca. 100 Jahre alte französische Traubeneichen und amerikanische Weisseichen, dazu einheimisches und eigens selektiertes Eichenholz aus verschiedenen Regionen in der ganzen Schweiz, wie Tessin, Schaffhausen Basel, Bielersee, Neuenburg.

 

Ein Handwerk wie anno dazumal

Nach alter Handwerkskunst arbeiten unsere Küfer vor allem mit Setzhammer und Treibhammer. Denn bei der Fassherstellung gibt es keinen Leim, keine Nägel und keine Schrauben – nur das Holz und die Eisenreifen, die es zusammenhalten. So kommt der Wein nur mit dem Holz in Kontakt, und bei Bedarf kann das Fass fachgerecht zerlegt und wieder zusammengebaut werden.

 

Toasten formt den Charakter

Unter Einsatz von genau abgestimmter Hitze und Feuchtigkeit werden die Dauben gebogen. Die Röstung bzw. „Toastung“ der Fassinnenseite erfolgt über Eichenschnittholz, sie verleiht dem Wein raffinierte zusätzliche Geschmacksnoten. In enger Zusammenarbeit unseres Küfermeisters mit dem Kellermeister wird der gewünschte Grad der Toastung ermittelt, abgestimmt auf den Charakter des Weines, für den das Fass bestimmt ist. Diese feine Abstimmung der Röstnote auf den Wein ist eines der Qualitätsgeheimnisse der SCHULER St. JakobsKellerei.

 

Unsere Weinfässer stellen wir in Seewen-Schwyz in unserer eigenen Küferei nach traditioneller Handwerkskunst her. Dabei kommen verschiedene Hölzer zum Einsatz.

 

Schweizer Eiche

Aufgrund ihrer hohen Qualität und der regionalen Nähe verwenden wir zunehmend Eichen aus unseren Schweizer Wäldern. Gemeinsam mit dem Waldbesitzer wählt unser Küfermeister die geeignete Eiche aus. Im folgenden Winter wird der Baum gefällt, aufgespalten und zu Rohdauben verarbeitet. Diese lagern mindestens 3 Jahre im Freien, wo das Holz vom Regen ausgewaschen und von der Sonne getrocknet wird. Danach sind die Dauben von den unerwünschten harten Gerbstoffen gereinigt und werden in unserer Küferei mit einer mindestens zweistündigen Toastung über offenem Feuer zu erstklassigen Barriques verarbeitet.

 

Amerikanische Eiche

Das Holz für unsere Barriques aus amerikanischer Eiche erhalten wir von der Tonnellerie Seguin Moreau aus Frankreich. Dabei handelt es sich um Holz der amerikanischen Weisseiche, das 24 Monate im Freien gelagert wurde. 

 

Französische Eiche

Wie bei der amerikanischen Eiche beziehen wir auch das Holz für unsere Barriques aus französischer Eiche von der Tonnellerie Seguin Moreau aus Frankreich. Es handelt sich um französische Traubeneichen aus dem Allier, die 24 bis 36 Monate im Freien gelagert wurden.

Die Neuinterpretation des Terroirs

Aus der Idee, die herausragenden Weine einer Region in Barriques aus einem für die Region typischen Holz auszubauen, hat SCHULER eine neue Interpretation des Terroir-Begriffs geschaffen. Und es hat sich gezeigt: Es muss nicht immer Eiche sein.

 

Schweizer Spezialitäten

Seit mehreren Jahren verarbeiten unsere Küfer hochwertiges Lärchenholz aus Graubünden, edles Kastanienholz aus dem Tessin und feinstes Akazienholz aus verschiedenen Regionen der Schweiz zu exklusiven Barriques, die Weinspezialitäten von einzigartigem Charakter hervorbringen: Barriqueria Helvetica.

 

Das jeweilige Holz wird von uns in den Schweizer Wäldern ausgesucht, aufgespalten und mindestens 24 Monate im Freien gelagert, bevor es in unserer Küferei zu Barriques nach den Wünschen unserer Kunden verarbeitet wird.

 

 

Entdecken Sie die Schweizer Weinspezialitäten der Extraklasse: Barriqueria Helvetica.

 



Ticino DOC Merlot Kastanie 75 cl

CHF 41.00

Elastisches Dichtungselement für Fasstüren

TOP-DICHT ist eine patentierte Dichtung für Holzfass- und Betontanktüren aus Holz, die das Öffnen und Verschliessen von Holzfässern erheblich erleichtert: zuverlässig, wirtschaftlich und langlebig.


Das Dichtungselement besteht aus einem speziellen, lebensmittelechten Material, das in der Forschungsanstalt für Weinbau in Geisenheim, Deutschland, geprüft wurde und eine Prüfungsbescheinigung des Engler-Bunte-Institutes der Universität Karlsruhe erhalten hat.


Die Vorteile:

  • Mit TOP-DICHT benötigen Sie keine zusätzlichen Dichtmittel.
  • Durch Talgabdichtung verursachte Schäden im Bereich der Fasstüre werden mit TOP-DICHT ausgeschaltet.
  • Leichtgängiges und sicheres Öffnen und Verschliessen
  • Keine Verunreinigung durch Talgpartikel in den Filtrationswegen
  • Temperaturbeständig von -40°C bis +160°C
  • TOP-DICHT ist auch an alten Fässern problemlos nachrüstbar.          

TOP-DICHT ist ein Produkt der Holzküferei Hösch in Hackenheim (D) und wird in der Schweiz vertrieben und eingebaut durch die Küferei der SCHULER St. JakobsKellerei, Seewen-Schwyz.

 

Gerhard Benninger, Küfermeister

Gerhard Benninger ist der Küfermeister von SCHULER und verantwortlich für unsere Weinfässer. Stammend aus einer österreichischen Küferfamilie in fünfter Generation und über 25 Jahre Erfahrung als Küfer, versteht er sich wie kaum ein zweiter auf die Feinheiten seines Handwerks.

 

Zusammen mit seinen Mitarbeitern fertigt er jedes Jahr etwa 350 bis 400 Fässer in seiner Küferwerkstatt. Ein Drittel für unseren eigenen Bedarf, die andern zwei Drittel für den Verkauf, vorwiegend an Weingüter in der ganzen Schweiz. Ein besonderes Steckenpferd von ihm ist die Herstellung formschöner Badewannen aus Lärchenholz – die man bei uns natürlich auch erwerben kann.

 

 

 

Stephan Wetzel, Küfer

Mit 14 Jahren schnupperte Stephan Wetzel, Sohn eines Winzers, das erste Mal den betörenden Duft der Eichenholzspäne in unserer Küferei. Es folgte die Küferlehre in Küssnacht, von wo er schliesslich als Geselle gerne wieder zu SCHULER zurückkehrte.

 

Er mag die Arbeit mit Feuer und Wasser, mit Holz und Eisen und das präzise Hantieren mit einfachem Werkzeug. So zeigt sich in seinem Stolz über ein perfekt gearbeitetes Fass auch die ganze, viele Jahrhunderte alte Geschichte des Küferhandwerks.

 

 

 

Enea Züllig, Küfer Lehrling

 

Ihre Ansprechperson

Portrait_Kreis_Gerhard_Benninger.jpg

Gerhard Benninger

Küfermeister